Senioren – Unfallstatistik Im Jahr 2024 verunglückten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) 54.695 Menschen ab 65 Jahren im Straßenverkehr. 11.354 von ihnen wurden dabei schwerverletzt, 1.101 starben. Unfälle sind seltener, aber schwerwiegender Im Alter verändern sich Gesundheit sowie körperliche und geistige Fähigkeiten. Solche altersbegleitenden Veränderungen haben, ebenso wie Erkrankungen und die Einnahme von Arzneimitteln, Auswirkungen auf die sichere Verkehrsteilnahme. Kommt es zu einem Unfall, sind die Folgen altersbedingt deutlich schwerwiegender als bei jüngeren Menschen. So sind Menschen ab 65 Jahren überproportional häufig in schwere Verkehrsunfälle verwickelt. Im Jahr 2024 lag gemäß Angaben des Statistischem Bundesamts ihr Anteil an allen Verunglückten bei 14,9 Prozent. Bei den Verkehrstoten waren es 39,7 Prozent. Typische Unfallursachen Typische Unfallursachen der Verkehrsteilnehmer ab 65 Jahren waren zu Fuß Fehler beim Überschreiten der Fahrbahn, mit dem Rad und Pedelec die falsche Straßenbenutzung und Vorfahrtsfehler, mit dem Auto Vorfahrtsfehler sowie Fehler beim Abbiegen, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren, mit Motorrädern nicht angepasste Geschwindigkeit, Abstandsfehler und Fehler beim Überholen. Aktiver Lebensstil und Unfallrisiko Schwerwiegende Unfallfolgen: 37 % der mit dem Auto tödlich Verunglückten waren 65 oder älter Im Jahr 2024 verunglückten im Straßenverkehr insgesamt 176 400 Menschen mit dem Auto, 1 165 von ihnen wurden getötet, weitere 18 800 schwer verletzt. Unter den Getöteten waren 181 im Alter von 18 bis 24 Jahren, 511 im Alter von 25 bis 64 Jahren und 434 mindestens 65 Jahre alt. Ältere Menschen erleiden im Durchschnitt schwerere Unfallfolgen als jüngere. Insgesamt betrug der Anteil der mindestens 65-Jährigen an allen mit dem Auto Verunglückten 12,7 %, bei den Schwerverletzten lag er mit 20,4 % höher und bei den Todesopfern mit 37,3 % wesentlich höher.